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Südkurier 24.10.2005 |
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Afrikanische Läufer beim 21. Konstanzer Altstadtlauf in der Spitze unter sich Sieg im dritten Anlauf für Abraham Tandoi Zwar spielte das Wetter nicht ganz mit beim 21. Konstanzer Altstadtlauf am Sonntag, doch der Stimmung auf und neben der Strecke tat der zeitweise eintretende Regen keinen großen Abbruch. Ganz im Gegenteil, Cheforganisator Günter Regele konnte mit etwa 2500 Läuferinnen und Läufer einen neuen Teilnehmer Rekord vermelden.
Keinen neuen Rekord gab es jedoch in
sportlicher Hinsicht, denn der nasse Asphalt ließ keine Spitzenzeit zu. Dennoch sorgten die Topläufer im Hauptrennen für Spannung. Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr sicherte sich Abraham Tandoi(Kenia) bei seinem dritten Start
dank einem fulminanten Schlussspurts den Sieg knapp vor seinem Landsmann Elisha Sawe, der Sieger des Los Angeles Marathons 2003. Bei den Frauen unterstrich die Triererin Michaela Schädler ihre Favoritenrolle mit einem souveränen
Sieg. Erst über zwei Minuten später kam die zweite Läuferin ins Ziel, die Konstanzerin Ulrike Ott. Wenig begeistert war das Organisationsteam um Günter Regele beim Blick zum Himmel. Was war das für ein Oktober bis einschließlcih
Samstag. Und ausgerechnet am gestrigen Sonntag, dem Tag des Altsatdtlaufes, zeigte sich das Herbstwetter von seiner tristen Seite, phasenweise regnete es sogar. Doch weder die Läuferinnen und Läufer noch das Konstanzer
Publikum ließ sich abschrecken. Bei jedem der insgesamt elf Läufe waren neue Rekordbeteiligungen zu verzeichnen, sodass zwangsläufig ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt wurde. Allein beim Hauptlauf, der über 8140 Meter durch die
Konstanzer Altsadt führte, waren 476 Läufer am Start. Den Ton gaben aber die Läufer mit dunkler Hautfarbe an. Schnell setzte sich ein Sextett mit sechs afrikanischen Läufern ab, die schon vor der Beendigung der zweiten Runde ans
Überrunden gingen. Zu fünft bogen sie dann auf die Zielgerade auf dem Stephansplatz ein, doch da war schon klar, dass die beiden Favoriten Abraham Sandoi und Elisha Sawe den Sieg unter sich ausmachen würden. Der bessere
Schlussspurt entschied schließlich zugunsten von Tandoi. Innerhalb von nur 13 Sekunden kamen die ersten fünf Afrikaner durchs Ziel, etwas dahinter dann Mark Yattich als Sechster. Dann tat sich über 90 Sekunden lang gar nichts, ehe
weitere Läufer ins Ziel kamen. Unter ihnen als Zehnter der Lokalmatador Frank Holfeld (ASC Konstanz), gefolgt von den beiden besten Senioren Frank Karotsch (TV Gailingen) und Erwin Bayer (VfB Randegg). Tandoi war nach den vier
Laufrunden bereits gut erholt beim Siegerinterview, als der Streckenfunk vermeldete: “Das Ende des Feldes ist auf der zweiten Runde am Münsterplatz angekommen.“ „Ich komme jedes Jahr wieder, bis ich aufhöre mit
Laufen“, versprach ein glücklicher Sieger noch im Zielbereich, der aufgrund einer Zugverspätung nur wenig Zeit zur Vorbereitung hatte, dann aber doch den 400 Euro-Scheck in Empfang nehmen konnte, bevor er in Richtung Bahnhof
enteilte. Und während der Sieger noch im Zielbereich Rede und Antwort stand, kam die erste Frau ins Ziel, fast fünf Minuten nach den ersten Männern. Die Triererin, die bei den Deutschen Meisterschaften über 10000 Meter und im
Halbmarathon je dritte wurde, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Dahinter zeigte die Konstanzerin Ulrike Ott, dass mit ihr nach wie vor zu rechnen ist. Fast 40 Sekukunden nahm sie der 20 Jahre jüngere Barbara Dieterle (LG Uni
Konstanz) ab und sicherte sich damit den zweiten Platz im Hauptfeld und den souveränen Sieg in der Seniorinnen Klasse. Zweifelsfrei faszinierten die Spitzenläufer das Publikum, doch der echte Reiz des Laufes fand weiter hinten im
Feld statt, wo jeder für sich und gegen den inneren Schweinehund kämpfte. Doch das stets anfeuernde Publikum trieb auch die Läufer am Ende des Feldes in Richtung Ziel. Und auch die jüngsten Läuferinnen und Läufer ( Jahrgang 1998
und jünger), die nach dem Familienlauf auf die Strecke gingen, sowie die vielen Schülerinnen und Schüler standen den Lauf-Assen in Sachen Ehrgeiz in nichts nach und sorgten für ein echtes Lauffest in der Konstanzer Altsatdt. Jürgen Rössler |
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Südkurier 25.10.2004 |
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2100 Läuferinnen und Läufer am Start Bei strahlendem Herbstwetter haben 2100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Laufschuhe geschnürt und gingen beim 20. Konstanzer Altstadtlauf an den Start. Das ist neuer Teilnehmerrekord. Die jüngste Teilnehmerin war drei Jahre, der älteste Teilnehmer, der bislang jedes Mal mitgelaufen ist, war 73. Rund 12 000 Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten die Profis und die Freizeitsportler an. Der erste Startschuss fiel pünktlich um 13 Uhr für den Familienlauf. Dabei mussten mindestens drei Familienmitglieder an den Start, deren Zeiten dann addiert wurden. Die jüngsten Teilnehmer
bei diesem Lauf lagen noch im Kinderwagen oder wurden im Tragetuch vor Papas Bauch transportiert. Die jüngste Teilnehmerin, die bei den Bambinis die 1070 Meter lange Strecke lief, war Jahrgang 2001. Rund 12 000 Zuschauerinnen
und Zuschauer säumten die Strecke durch die Konstanzer Innenstadt und feuerten die Läuferinnen und Läufer an, auf dem Stephansplatz herrschte Feststimmung. Vor jeder Läufergruppe zeigten drei Radfahrer den Teilnehmern den Weg und
sorgten für eine freie Strecke. Zum ersten Mal beteiligte sich die Konstanzer Unicef-Gruppe am Altstadtlauf. Sie schickte Prominente und Sponsoren an den Start, die mit ihrem Startgeld von 100 Euro Unicef-Aktionen gegen den
Kinderhandel unterstützen. Selbst an den Start gingen Gräfin Bettina Bernadotte und Gaby Hauptmann und auch einige Stadträtinnen und Stadträte vergossen Schweiß für den guten Zweck. Die Profiläuferinnen und -läufer aus Kenia
nutzten die 1400 Meter lange Runde zum Warmlaufen. Dichtes Gedränge herrschte beim Hauptlauf, als insgesamt 540 Läuferinnen und Läufer an den Start gingen. Mit dabei war auch die Gruppe "Fit für den Altstadtlauf
", die seit dem Frühjahr gemeinsam für dieses Ereignis trainiert hatte. Bei den Profis beherrschten die Kenianer das Rennen. Nach 23,03 Minuten überquerte Lavan Cheze die Ziellinie und auch die nächsten Plätze teilten die
Teilnehmer aus Kenia unter sich auf. Erst auf Platz sechs landete der Ukrainer Alexander Sitkovski. Bei den Frauen verwies Oksana Melzaeva aus der Ukraine in 26,51 Minuten die Teilnehmerinnen aus Kenia auf die Plätze zwei und
drei. Von den 540 Läuferinnen und Läufer, die auf die 8670 Meter lange Strecke gegangen waren erreichten 487 das Ziel. Unter dem Motto "Wir machen der Integration Beine" startete eine Gruppe von 30 Läuferinnen und
Läufer aus elf Nationen und eine Schwäbin beim Mittelstreckenlauf. Über die Distanz von 4340 lief auch der älteste Teilnehmer. Willi Pfleghaar war mit 73 Jahren nicht nur der Senior unter den Läufern, sondern auch ein Altstadtlauf
-Veteran: Er war bisher bei allen 20 Läufen dabei. Martina
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